LOS - was ist das?
Das Lokale Kapital für soziale Zweke ist für Stuttgart-Rot
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Den Abschlußbericht finden Sie hier
"LOS" steht für "Lokales Kapital für soziale Zwecke" und ist ein Modellvorhaben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des Europäischen Sozialfonds zur Unterstützung von Kleinst- oder Mikroprojekten bis zum Jahr 2006. Zielgruppe von LOS sind Menschen, die vom gesellschaftlichen Ausschluss bedroht bzw. am Arbeitsmarkt besonders benachteiligt sind. Ziel ist die Stärkung des sozialen Miteinanders. Allerdings können nur Projekte gefördert werden, die einen direkten inhaltlichen oder räumlichen Bezug zu den Gebieten der "Sozialen Stadt" haben.
Durch das Förderprogramm wird eine nachhaltige Entwicklung in wirtschaftlichen, ökologischen, kulturellen, sozialen und städtebaulichen Bereichen der Stadtteile angestrebt. "Die Soziale Stadt" setzt auf eine aktive Mitwirkung der Bevölkerung und der lokalen Vereine, der Verbände und Institutionen. Die Bürgerbeteiligung in den Arbeits- und Projektgruppen hat eine herausragende Bedeutung. Durch die Verknüpfung des Instrumentariums der Stadtsanierung mit anderen Förderprogrammen wird der Prozess der Quartierserneuerung intensiviert und durch die Einbindung der Bevölkerung in einer neuen Qualität und Quantität die Nachhaltigkeit der Entwicklung entscheidend gestärkt.
Wer kann bei LOS teilnehmen?
Sie können als Gruppen, Initiative, Verein, Genossenschaft, Bildungs- und Maßnahmeträger, Wohlfahrtsverband, Kirchengemeinschaft oder als örtliches Unternehmen, Wirtschaftsverband aber auch als Einzelperson, z.B. Existenzgründer, bei LOS mitmachen und einen Förderantrag für ein Mikroprojekt stellen.
Wer entscheidet, welches Projekt gefördert wird?
Ein Begleitausschuss berät und entscheidet über die LOS- Förderung der Anträge. Dieser Ausschuss besteht aus Vertretern des Bezirksbeirates, der Verwaltung, von Institutionen und Engagierten der Sozialen Stadt.
Was kann gefördert werden?
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Förderhöhe
... mit bis zu 10.000 Euro, die zu 100% aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds kommen, kann ein Mikroprojekt gefördert werden.
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Sach- & Personalkosten
... können gefördert werden, wenn sie abgrenzbar und projektbezogen sind.
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Ausrüstungs- & Investitionsgüter
... können bis max. 410 Euro oder in Höhe der Abschreibung, d.h. für den Zeitraum des Projektes, gefördert werden.
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Baumaßnahmen
... sind grundsätzlich von einer Förderung ausgeschlossen.
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Welche Projekttypen werden gefördert?
Aktionen zur beruflichen Wiedereingliederung wie z.B. Projekte zur Beratung, Qualifizierung, Ausbildung oder Unterstützung von Existenzgründungen von Mädchen und Frauen, arbeitslosen Jugendlichen, vor dem Abschluss stehenden Schülern oder langzeitarbeitslosen Menschen.
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Organisationen und Netzwerke
die sich für benachteiligte Menschen am Arbeitsmarkt einsetzen. Dabei sollen die Projekte existierende Vereine, Initiativen oder lokale Netzwerke stabilisieren, ausbauen oder anstoßen. Wichtig ist die optimale Ausnutzung der Ressourcen durch eine Vernetzung der bestehenden oder neuen Angebote.
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Existenzgründer & Gründer von sozialen Betrieben
die noch die eine oder andere Beratung bei der Umsetzung ihres Gründungsvorhabens oder eine kleine Starthilfe brauchen, werden von LOS unterstützt. Z.B. lokale Foren zur Gründung von Sozialen Betrieben ebenso wie Projekte zur Stärkung kleinerer und mittlerer Unternehmen.
Ein weiterer Schwerpunkt von LOS ist die Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit und die Förderung von Toleranz.
Hier gehts zu den aktuellen LOS-Projekten im Stadtteil.
Kontaktadressen
Wenn Sie sich für die LOS- Förderung interessieren, noch Fragen haben oder sich mit einem LOS-Projekt bewerben wollen, wenden Sie sich bitte an:
GRiPS
Ute Kinn Friedrichstraße 4 76275 Ettlingen Tel.: 07243/719455 Fax: 07243/719454 mobil: 0160 90 70 45 95 Email: ute.kinn@grips-ettlingen.de
Julia Watson oder Jochen Timpe
Landeshauptstadt (LHS) Stuttgart, Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung, Eberhardstraße 10, 0711/216 - 32 94 oder 0711/216 -3860
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