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Gestatten; Saure-Gurken-Zeit
...auch genannt "Sommerloch"


Mit den Ferien beginnt für die Medienschaffenden dieser Tage auch die sogenannte "Saure-Gurken-Zeit" - die Zeit des Jahres, wo viele verreist sind und daher eine gähnende Leere in Sachen Nachrichtenlage und Berichterstattung herrscht. Um Ihnen dennoch diese Zeit etwas zu versüssen - pardon, zu versauern - haben wir hier das original-Rezept für Saure Gurken nach Spreewald-Art!

Mit "Saure-Gurken-Zeit" sind die nachrichtenarmen Wochen des Sommers gemeint, in denen die (nicht nur online-)Medien häufiger als sonst mit nebensächlichen und kuriosen Meldungen gefüllt werden. So wurde die Saure-Gurken-Zeit ein synonymer Begriff für wiederum einen weiteren kuriosen Begriff - dem sogenannten "Sommerloch".
Der Begriff der "sauren Gurken" kommt übrigens nicht von säuerlich schmeckenden Gurken, auch wenn die zur Zubereitung benötigten Einlegegurken gerade jetzt im Hochsommer geerntet werden!
Ursprung dieses Begriffs ist die jiddische Zóres- und Jókresszeit (von hebräisch zarót und jakrút), die "Zeit der Not und der Teuerung". Erstmals bezeugt ist die Verballhornung zu "Saure-Gurken-Zeit" – möglicherweise vermittelt über das Rotwelsch – aus dem Berlin des 18. Jahrhunderts.


Jedenfalls - eine gute Abkühlung im heissen Sommerloch bringen neben Eis, Melonen und einem Besuch im Freibad auch Saure Gurken nach Spreewald-Art! Meerrettich verleiht den Spreewaldgurken ihren pikanten Geschmack. Diese ostdeutsche Spezialität lässt sich mühelos selber herstellen.

Hier geht's zum Rezept - guten Appetit und all unseren Lesern schöne Sommerferien!


28.07.2008

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