Am Freitag, 11.Juli ist Frau Sigrid Busse verstorben. Wenn ein Mensch von uns gegangen ist, so sehen wir zunächst nur die Lücke und den Schmerz, aber dann, im zweiten Moment beginnen wir uns zu erinnern. Frau Busse war ein Mensch, der Spuren hinterlassen hat.
Mitte Februar feierte die ev. Kirchengemeinde Auferstehungskirche das 40 jährige Jubiläum im Kirchengemeinderat von Frau Busse. Im Rahmen einer Feier wurden Ihrer Spuren im Gemeindeleben auf sehr fröhliche Art und Weise bedacht und gewürdigt.
Ihr halbes Leben lang hat Frau Busse mit kritischem Blick die Gemeinde mitgestaltet, viele Pläne geschmiedet, und umgesetzt. Kritik geben und Empfangen hielten sich hierbei die Waage.
Auch im hohen Alter lies sie es sich nicht nehmen weiterhin die evangelische Kirchengemeinde mitzugestalten. Nicht irgendwelche “Früher war alles besser“ Ansichten, sonder moderne, gut gewählte, auch ermahnende Worte waren bis zuletzt eine Bereicherung des Kirchengemeinderats.
Doch nicht nur der kirchlichen Gemeinde galt Ihre Aufmerksamkeit. Das örtliche, oft nicht christliche, Umfeld lag ebenso in ihrem Augenschein. In frühere Zeiten bemühte Sie sich unter anderem um das zusammenleben der Roter Bürger mit den amerikanischen Bürgen und in den Anfangsjahren der Sozialen Stadt war Sie, vor allem im Arbeitskreis Wohnen und Wohnumfeld, ein reges Mitglied. Auch hier hat Frau Busse mit Ihren Anregungen und ihrer Sachkundigkeit bereichert.
Frau Busse wird uns eine große Lücke hinterlassen, aber auch eine Fülle an Erinnerungen prägen die Gedanken an Sie.
Evangelische Kirchengemeinde Auferstehungskirche Rot
Stadtteilmanagement für die Soziale Stadt Rot
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