Die SPD Stuttgart-Mühlhausen hatte wie in den Jahren zuvor zum Maiempfang in das Mühlhäuser Bezirksrathaus geladen, und zahlreiche Vertreter und Führungsmitglieder von lokalen Vereinigungen, Verbänden sowie öffentlichen und sozialen Einrichtungen, der Kirchen und Sportvereine waren gekommen.
Ferner konnte der SPD-Vorsitzende, Michael Lietz, wichtige Vertreter von CDU, genannt seien hier Ursula Pfau, Gemeinderätin, Johannes Schlichter als Fraktionsvorsitzender im Bezirksbeirat und Thomas Fuhrmann, Vorsitzender, und den Freien Wählern, vertreten durch Gerd Arnold und Thomas Möller, begrüßen. Aus diesem Anlass bedankte er sich ausdrücklich für die gute und für Mühlhausens Bürger höchst erfolgreiche Zusammenarbeit mit den anderen Parteien im Bezirksbeirat während der jetzt zu Ende gehenden Wahlperiode.
Besonders erfreut zeigte er sich im weiteren Verlauf über die Anwesenheit der beiden weiblichen Trümpfe der SPD-Stuttgart für die Bundestagswahl, die SPD-Landesvorsitzende Ute Vogt als Kandidatin für den Südkreis und die unter anderem für Mühlhausen amtierende und weiterhin kandidierende Bundestagsabgeordnete und als Geschäftsführerin ihrer Fraktion in herausgehobener Verantwortung tätige Ute Kumpf.
In einem Grußwort zeigte sich Ute Kumpf erfreut und zugleich auch gefordert, aktuelle Themen in Mühlhausen mit lösen zu helfen. Besondere Unterstützung sagte sie dabei dem Projekt 'Soziale Stadt Neugereut' und der Renovierung der Veitskapelle zu.
Im Anschluss informierte Manfred Kanzleiter, SPD-Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat, in seinem Grußwort über die aktuellen Ziele und Erfahrungen im Kommunalwahlkampf. Vor allem die Themen der Rückgewinnung der Wasserversorgung, die Stärkung der Stadtbezirke und der Erhalt der Rahmenbedingungen vor allem im Erziehungs- und Bildungswesen seien von Bürgern sehr stark nachgefragt und diskutiert.
Den Hauptvortrag des Abends hielt die Ute Vogt: Unter dem Titel „Mühlhausen-Stuttgart-Berlin- was Politik vermag!“ ließ sie Erfahrungen und Eindrücke aus ihrer Arbeit auf kommunaler, Landes- und Bundesebene Revue passieren. Im Ergebnis forderte sie die Bürger dazu auf, in ihrer durchaus auch kritischen Zusammenarbeit mit der offiziellen Politik nicht nachzulassen, und sich weiterhin in für sie wichtigen Themen einzubringen. Hierbei nannte sie eine Reihe von aktuellen Feldern, wo dieses bürgerschaftliche Engagement durchaus zum Nachdenken und zu nachhaltigen Veränderungen in den Entscheidungen der Politik geführt habe.
Im Gegensatz zu früheren Maiempfängen leitete nach dem Hauptvortrag der Fraktionssprecher der SPD im Bezirksbeirat, Johannes Jäger, nicht zum anschließenden gemütlichen Ausklang über, sondern übergab das Wort dem Bezirksvorsteher Bernd-Marcel Löffler für einen 'inoffiziellen' Veranstaltungsteil.
Er stellte den überraschten Gästen eine im Rahmen einer sog. '72-Stunden-Aktion' von Mühlhausens Jugendrat auf die Beine gestellte Musik- und Tanzeinlage vor.
Mit dieser von den Jugendlichen unter der Leitung von Jugendratssprecher Andreas Bender erst kurzfristig eingeübten Vorführung wurde für Spenden zugunsten einer von der katholischen Fraueninitiative, KSF, organisierten Aktion für junge Mütter geworben. Gern spendeten die Gäste zuerst viel Beifall und anschließend eine ansehnliche Summe zugunsten dieser Initiative.
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