Einigen Bolzplätzen droht das Aus. Die Stadt muss handeln. Und wieder steht ein Bolzplatz im Stadtbezirk Zuffenhausen vor dem Aus: Nachdem es erst Ärger um die Spielfläche an der Güglinger Straße gab, trifft es nun die an der Fleiner Straße.
Für die Ehrenamtlichen, die sich um ein friedliches Miteinander kümmern, kommt die Schließung mehr als plötzlich. Schließlich fruchten aus ihrer Sicht die Regeln, die erst vor kurzem eingeführt wurden. Und dass der Schritt in den Ferien vollzogen wird, da dort viele Kinder und Jugendliche gerne kicken oder Tischtennis spielen würden, ist bitter. Noch bitterer ist, dass bisher von der Stadt Stuttgart versäumt wurde, die Bolzplätze auf rechtlich sicheren Boden zu stellen. Denn so haben klagende Anwohner ein leichtes Spiel, wenn es darum geht, gegen kickende Kinder vorzugehen. Klar mag es auch Plätze geben, auf denen nicht nur lautstark gebolzt, sondern auch gepöbelt wird. Dann muss eine für alle Seiten sinnvolle Lösung gefunden werden. Die darf aber nicht in verschlossenen Toren liegen. Damit die Jugend nicht ins Abseits gerät, sollte sich die Stadt deswegen so bald wie möglich um dieses Problem kümmern. Sonst könnten dem Bolzplatz Fleiner Straße noch viele weitere folgen.
von Isabelle Butschek Mit frdl. Genehmigung der Nord-Rundschau |