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'Fun-Park' in Freiberg
mit vielfältigem Sportangebot eröffnet


Vergangenen Freitag wurde in Freiberg der 'Fun-Park' von Baubürgermeister Matthias Hahn eröffnet. Natascha Zöller von der Mobilen Jugendarbeit, sowie Jugendliche aus der Projektgruppe 'Fun-Park' haben bei der Eröffnung über die Entstehung des Sportangebots berichtet.

Die Mobile Jugendarbeit bot dann die Möglichkeit, die Anlage ausführlich zu testen mit einem bunten Programm auf den Spielfeldern. Dazu zählte ein Torwandschießen, bei dem Bürgermeister Hahn sein fussballerisches Talent unter Beweis stellte.
Nach der Verlängerung der Stadtbahn bis Mönchfeld wurde die Fläche der alten Endhaltestelle frei für einen Jugendtreff mit umfangreichen Sport- und Bewegungsangeboten. Ab sofort bietet der Fun-Park Raum für viele Ballsportarten.

Ein Projekt der 'Sozialen Stadt'
Zum Ende der Stadterneuerung im Programm 'Die Soziale Stadt' haben die engagierten Kinder und Jugendlichen nun auch den lange ersehnten Fun-Park erhalten. Die Planung der einzelnen Angebote wurde in einem Workshop erarbeitet. Die zu Beginn der Bürgerbeteiligung 1999 gewünschte Skateranlage war dabei kein Thema mehr. Deshalb konnte auf aufwendigen Lärmschutz verzichtet werden.
Der Fun-Park bietet Platz für viele Ballsportarten: Ein hochwertiges mit Kunstrasen belegtes Fußballfeld, ein Streetballfeld für Basketball und Hockey, eine Sandfläche für Beachvolleyball und ein asphaltiertes Aktionsfeld. Ergänzt wird das Angebot durch Sitzmauern und große Sitzsteine für kleine und größere Gruppen, Ballfangvorrichtungen rund um das Fußballfeld und zwei Riesenschaukeln.

Bürgermeister Hahn: "Das Freizeitangebot für die Kinder und Jugendlichen in Freiberg-Mönchfeld konnte nun mit dieser vielseitig nutzbaren Spiel- und Sportfläche komplettiert werden." Während im Programm Soziale Stadt die Modernisierung des Kinder- und Jugendhauses und der Spielplätze in beiden Stadtteilen überwiegend zu Beginn der Stadterneuerung realisiert werden konnten, "war der Fun-Park ein lang gehegter Wunsch", so Hahn.
Insgesamt wurden 3350 Quadratmeter Fläche umgestaltet. Die Gesamtkosten betragen rund 380 000 Euro. 60 Prozent davon übernehmen Bund und Land je zur Hälfte als Fördermittel im Rahmen des Bund-Länder-Programms "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Die Soziale Stadt". Die verbleibenden 40 Prozent bezahlt die Stadt. Die Projektleitung lag beim Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung. Maßgeblich beteiligt war das Garten- Friedhofs- und Forstamt.



29.09.2009

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