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Für ein strahlendes Lächeln
Endlich wirklich festsitzender Zahnersatz - Zahnimplantate in Stuttgart-Rot


Sonntagsbesuch bei den Kindern, und die Schwiegertochter hat wieder ein richtiges Festessen gezaubert; Karl H. läuft das Wasser im Mund zusammen und er wird nachdenklich 'Das Cordon-Bleu sieht wirklich lecker aus... Wenn ich das doch nur so essen könnte wie früher...'

Seit er durch Parodontitis mehrere Backenzähne verloren hat, trägt er eine Teilprothese. Eine festsitzende Brücke wäre ihm damals lieber gewesen, doch das war mit seinen restlichen Zähnen nicht mehr möglich. In den letzten Jahren hat er sich an diesen Zahnersatz gewöhnt, einige Male musste er dennoch besser angepasst werden. Da sich der Halt trotzdem mit der Zeit immer wieder verändert, verwendet er nun fast täglich Haftcreme. Gedankenverloren schneidet er sein Schinken-Käse-Schnitzel in ganz kleine Stückchen. So kann er es besser kauen, denn die Prothese drückt seit einigen Tagen wieder an einer anderen Stelle. Wieder richtig zubeißen können, so wie mit den eigenen Zähnen, das würde ihm Lebens- und Gaumenfreuden zurückgeben, wo er doch so gerne gut isst. Viele seiner Bekannten haben von Implantaten geredet. Sie seien wie die eigenen Zähne, aber sein Zahnarzt macht das nicht und außerdem hat er noch allgemeine Bedenken. Schließlich ist dafür eine Operation notwendig und das kann bei so vielen fehlenden Zähnen bestimmt sehr teuer werden... Ob die Implantate bei ihm überhaupt gemacht werden können, ob sie dann auch erfolgreich einheilen, und bei welchem Zahnarzt er das überhaupt machen kann …?
Da wäre guter Rat teuer.


Herr Dr. med dent Werner Kupferschmid, Zahnarzt und Spezialist für Implantologie aus Stuttgart-Rot, berät:

„Im Falle von Herrn Karl H., der eine Teilprothese trägt, muss nicht jeder Zahn durch ein Implantat ersetzt werden. Es geht bei ihm und bei Prothesenträgern allgemein darum, möglichst wenig Implantate in den Kieferknochen einzubringen, dafür aber an statisch wichtigen Punkten. Auf den eingesetzten Implantaten wird dann eine Verbindungselement aufgeschraubt, welches die Prothese mit dem Implantat verbindet. Somit entsteht ein zusätzlicher Halt für die Prothese, denn in den Bereichen, wo sie zuvor nur auf der Schleimhaut auflag, hat sie nun eine feste Verbindung zum tragenden Kieferknochen dazugewonnen. Wie die Planung im Einzelnen dann aussieht, muss individuell entschieden werden und genau auf die Bedürfnisse des Patienten sowie die durchführbaren Möglichkeiten abgestimmt werden.
Es sind bei Prothesenträgern verschiedene Modelle möglich, je nach Restzahnbestand. So kann - wenn noch Restzähne vorhanden sind - eine Teilprothese gleichzeitig auf diesen Restzähnen wie auf den Implantataufbauten abgestützt werden. Während bei völlig unbezahntem Kiefer – also bei Totalprothesenträgern – allein die eingesetzten Implantate die Prothese verankern. Die Prothese wird dann wie festsitzender Zahnersatz empfunden. Sie verrutscht nicht beim Sprechen und Kauen, so dass Haftcreme der Vergangenheit angehört. Im Oberkiefer haben Prothesen und Teilprothesen meist eine Gaumenplatte, die das Geschmacksempfinden stört. Diese fällt dann ebenso weg, so dass die Gaumenfreuden wieder voll ausgekostet werden können. Außerdem ist die implantatverankerte Prothese voll belastbar und kann aber trotzdem zur Reinigung herausgenommen werden.
Hat z. B. ein Patient viele Jahre eine Prothese getragen, so hat der Kieferknochen (durch den Auflagedruck der Prothese) an jenen Stellen Masse verloren, wo die Prothese nur schleimhaut-getragen war. Dieser recht dünne Kieferknochen ist dann eventuell nicht ausreichend für die Insertion - also für das Einschrauben - eines Implantats. Doch auch das ist kein Ausschlusskriterium, denn hier können wir den zurückgegangenen Kieferknochen durch modernste Techniken schonend wieder aufbauen. Wir verwenden hierzu entweder patienteneigenes Knochenmaterial oder biokompatibles Calciumphosphat-Mineral, das Cersorb M.

Wichtige Voraussetzungen dafür, ob ein Implantat eingebracht werden kann, sind: Der Patient sollte keine schweren Stoffwechselerkrankungen, Immundefekte oder schwere Knochenerkrankungen haben. Beim Nichtraucher ist die Wahrscheinlichkeit zur komplikationslosen Einheilung größer, außerdem ist eine Mitarbeit zur guten Mundhygiene wichtig, denn je weniger Bakterien, desto geringer die Wahrscheinlichkeit einer Entzündung. Der behandelnde Arzt sollte schonend arbeiten, einen hohen Hygienestandard in seiner Praxis und vor allem genügend chirurgische Erfahrung haben. Das Gebiet der Implantologie ist sehr umfangreich und wird im Zahnmedizinstudium nur zu einem kleinen Teil vermittelt. Daher können Zahnärzte, die verstärkt implantologisch tätig sind oder sein wollen, eine Weiterbildung zum Implantologen erwerben.

Was die Haltbarkeit des Implantats betrifft, wird in wissenschaftlichen Untersuchungen angegeben, dass 96-98 % der Implantate mindestens 5 Jahre lang erfolgreich im Knochen verbleiben. Von den Implantaten, die ich seit 1991 in unserer Praxis in Stuttgart-Rot gesetzt habe, sind 98 % heute voll in Funktion. Die ältesten Implantate, die ich bei einem Patienten selbst gesehen habe, datieren aus dem Jahre 1978.
Die heutzutage verwendeten Implantate bestehen aus Titan oder Keramik (Zirkoniumoxid). Wir nehmen Titanimplantate, die von der Firma Camlog hier in Süddeutschland hergestellt werden. Auf dem eingesetzten Implantat bildet sich eine Oxidschicht, so dass es vom Körper nicht mehr abgestoßen werden kann und eng vom Knochen umwachsen wird. Titan findet in der Knochen- und Unfallchirurgie in Form von Nägeln, Platten etc. heutzutage millionenfach Anwendung. Über die seit wenigen Jahren auch vorhandenen Keramikimplantate fehlen noch die Langzeitergebnisse.

Wenn sich ein Patient für eine Versorgung mit Implantaten interessiert, analysieren wir zunächst einmal die Möglichkeiten anhand von Röntgenbildern und Dickemessungen und besprechen diese gemeinsam mit dem Patienten. Die Möglichkeiten richten sich nach seinem gesundheitlichen Zustand, seinen anatomischen Voraussetzungen, sowie seinen Wunschvorstellungen und finanziellen Möglichkeiten.
Gesetzliche Krankenkassen bezahlen seit 2005 einen Festzuschuss für Zahnersatz. Dieser Festzuschuss beträgt in der Regel 50% und bezieht sich auf die Herstellung von Kronen, Brücken und Prothesen, das Implantat selbst sowie knochenaufbauende Maßnahmen werden nicht übernommen. Je mehr Untersuchungen im Bonusheft nachgewiesen sind, desto höher ist der Festzuschuss. Daher ist es von Vorteil, wenn der gesetzlich versicherte Patient regelmäßige Kontrolltermine bei seinem Zahnarzt vorweisen kann. Grundsätzlich bemühen wir uns um die für den Patienten sinnvollste und trotzdem kostengünstigste Möglichkeit.

Auch bei Angstpatienten, welche zwar gerne Implantate hätten, sich aber vor der Operation scheuen, können wir helfen und die Implantation auch in Vollnarkose durchführen. Unser Anästhesist und Partner Dr. Rahmany übernimmt hierbei die Narkose und ihre Überwachung. Die Behandlungen in Narkose führen wir dann in seinem Anästhesiezentrum in der Olgastraße durch. Neue Techniken bei der Narkose haben die Risiken auf ein Minimum reduziert. Auch die Nebenwirkungen wie Übelkeit, Schwindel oder lange Aufwachzeiten treten nur noch selten auf. Die Patienten können nach der Behandlung die Praxis „auf eigenen Füßen“ verlassen. Notwendig ist die Vollnarkose jedoch nicht, es sei denn, es wird vom Patienten gewünscht. Für kleinere Behandlungen können die Patienten auch in Dämmerschlaf (Analgosedierung) gesetzt werden. Hierbei werden das Schmerz- und Angstempfinden völlig ausgeschaltet. Manche Kassen übernehmen die Kosten für eine Narkosebehandlung, dies muss aber individuell geklärt werden.
Da die einzelnen Patientenfälle sehr verschieden sind, kann ich bezüglich der Kosten und Möglichkeiten keine pauschalen Angaben machen, weil es nötig ist, hier den Patienten individuell und persönlich zu beraten, was wir unseren Patienten unverbindlich anbieten können.



Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis
Haldenrainstraße 66
70437 Stuttgart-Rot
Telefon 0711 841469
Telefax 0711 8403038
dreskuk@t-online.de
www.zahnarzt-p.de
Firmenportrait


02.03.2010

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