Umgestaltung des Rotwegs
Der Rotweg ist eine stark befahrene Straße und Teil der wichtigsten Ost-West-Verbindung im Straßennetz des Stuttgarter Nordens. Dennoch sind Verbesserungen für Fussgänger und Radfahrer möglich, ohne die Funktion als sogenannte Vorbehaltsstraße einzuschränken.
- Mit einer einseitigen Radwegemarkierung kann das Radwegenetz von Rot verbessert und ein wichtiger Abschnitt für eine Querverbindung des Stuttgarter Nordens realisiert werden.
- Mit der Aufwertung bestehender und dem Bau einer zusätzlichen Querungshilfe für Fußgänger kann die Barrierewirkung des Rotwegs zwischen der alten Rotwegsiedlung und dem neueren Teil des Stadtteils gemildert werden. Zusätzlich wird die Sicherheit der Schulwege erhöht.
- Mit der Herstellung zusätzlicher Baumstandorte wird der Charakter des Rotwegs als Allee und das Image Rots als „grüner“ Stadtteil unterstützt.
- Mit der Herstellung von Straßeninseln im Bereich der Querungen wird eine Reduzierung von Fahrgeschwindigkeit und Lärmbelastung erreicht.
- Mit der Einrichtung eines Halteverbots im Bereich der Rotweganlage wird den Empfehlungen des Masterplans „Grünzug durch Rot“ entsprochen.
Bisheriger Verlauf / Meilensteine
März 2003
Im Vorfeld des Antrags auf Aufnahme in das Förderprogramm „Die Soziale Stadt“ nennt die AG Öffentliche Grünflächen und Plätze/Verkehr in einer Prioritätenliste mehrere Maßnahmen für den Rotweg.
10.12.2003
Erstes Treffen zwischen AK 2 „Öffentliche Plätze und Verkehr“ und dem Radwegeplaner der Stadt Stuttgart zur Abklärung der planerischen Rahmenbedingungen.
21.01.2004 - 10.03.2004
Die Einzelprojektgruppe (EPG) 2.1 Radwegeplanung erarbeitet einen Katalog konkreter Einzelmaßnahmen auf Basis der Prioritäten von 2003 und der verkehrsplanerischen Rahmenbedingungen.
21.07.2004
In der EPG Radwegeplanung werden verschiedene Varianten der Verkehrsentwurfsplanung für den Rotweg vorgestellt. Die EPG votiert einstimmig für die „Variante 5“, die unter anderem den Bau von Verkehrsinseln vorsieht.
16.02.2005
Der Arbeitskreisbeirat (AKB) stimmt der Planung und Kostenschätzung zur Umgestaltung des Rotwegs zu.
Das Sitzungsprotokoll können Sie sich hier als PDF anschauen!
April 2005
Die Kostenschätzung des Tiefbauamts zur Umsetung der Variante 5 ergibt eine Gesamtsumme von ca. 290.000 € brutto.
14.04.2005
Das Protokoll der 7. Sitzung können Sie sich hier als PDF anschauen!
17.05.2005
Das Protokoll der 13. Sitzung können Sie sich hier als PDF anschauen!
Weiterer Verlauf
Sommer 2005
Beschlussantrag im Gemeinderat (Baubeschluss)
Projektbeteiligte
Offene Bürgerbeteiligung und Stadtteilmanagement der "Sozialen Stadt“" Verkehrsent-wurfsplanung des Amts für Stadtplanung und Stadterneuerung
Projektträger: Einzelprojektgruppe (EPG) 2.1 Radwegeplanung des Arbeitskreises 2 "Öffentliche Plätze und Verkehr"
Projektsprecher: Heinz Emmert Tel: 84 51 34
Stellvertreter: Dieter Kupsch Tel: 874514 e-mail: dieter.kupsch@gmx.net
Außerdem: Garten- und Friedhofsamt, (67-4) Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung (61-3.2) und (61-8) Tiefbauamt (66-3) GRiPS, Stadtteilmanagement für Rot
Kenndaten
Zu bearbeitende Fläche: 4.800 m²
Gesamtbaukosten (Kostenschätzung): 290.000 €
Kosten pro m²: 60,42 €/m²
Baubeginn: Herbst 2005
Fertigstellung inkl. Baumpflanzungen: Frühjahr 2006
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